Abmahnung c-Law GbR - Snowpiercer - Rechtsanwaltskanzlei Herrle

Abmahnung c-Law GbR – Snowpiercer
Weitere Hinweise zu der “neuen” Abmahn-Kanzlei:
Die c-Law GbR aus Hamburg
soll nunmehr auch Abmahnungen im Auftrag der
MFA+ Distribution aus Regensburg
wegen des Filmwerks
“Snowpiercer” verschicken.
Seit kurzem wurde bekannt, dass die Rechtsanwälte André Schenk und Stephan R. Schulenberg der hamburger Kanzlei Schulenberg & Schenk nunmehr unter der c-Law GbR (auch ©-Law GbR) firmieren. Genaue Hintergründe zu der Umfiermierung sind bislang allerdings nicht bekannt.
Auch die c-Law GbR soll in ihren Abmahnungen – wie üblich – die Abgabe einer strafbewehrten Unterlassungserklärung sowie die Zahlung von Schadensersatz und Abgeltung der durch die Abmahnung entstandenen Kosten verlangen. Eine Erledigung der Angelegenheit werde auch von der c-Law GbR gegen Zahlung eines pauschalen Vergleichsbetrages in Höhe von 650,- Euro angeboten (Abmahnungen der Kanzlei Schulenburg & Schenk im Auftrag der MFA+ Distribution beliefen sich zuletzt noch auf 1.298,- Euro).
Filesharing-Abmahnungen ähneln sich: Einer Abmahnung liegt der Vorwurf zugrunde, die Daten des Werkes seien über das Internet Dritten zur Verfügung gestellt worden. Die abmahnende Kanzlei bietet an, dass gegen Abgabe einer strafbewehrten Unterlassungserklärung und Zahlung einer Vergleichssumme eine außergerichtliche Einigung erzielt werden kann. Es werden kurze Fristen gesetzt, um weiteren Druck zu erzeugen. Bevor allerdings eine Erklärung abgegeben wird, sollte unbedingt geprüft werden ob überhaupt eine Verpflichtung besteht.
Der Umfang der meist vorformulierten strafbewehrten Unterlassungs- und Verpflichtungserklärung erstreckt sich teilweise auf das komplette Repertoire des jeweiligen Rechteinhabers. Auch soll sich der Empfänger des Abmahnschreibens für jeden Fall des Verstoßes gegen eine solche Unterlassungserklärung oftmals zur Zahlung einer Vertragsstrafe in noch unbestimmter Höhe verpflichten.
Empfehlung:
Unterzeichnen Sie Unterlassungserklärungen keinesfalls ungeprüft. Sie erklären andernfalls, dass Sie
für die Urheberrechtsverletzung verantwortlich sind
und verpflichten sich für die Dauer von 30 Jahren
zur Zahlung einer Vertragsstrafe in noch unbestimmter Höhe
und zur Erstattung der vollständigen Anwaltskosten.
Diese Verpflichtung gilt dann auch, wenn Sie selbst eine Urheberrechtsverletzung nicht verübt haben, sondern lediglich Vertragsinhaber des Anschlusses sind. Der Text der Unterlassungserklärung sollte verändert werden (modifizierte Unterlassungserklärung). Das ist grundsätzlich möglich. Sie werden darauf aber durch die abmahnende Kanzlei in der Regel nicht hingewiesen. Sie brauchen sich nur zu dem zu verpflichten, was Ihnen auch tatsächlich vorgeworfen werden kann. Die darüber hinaus geforderten Anwaltskosten und etwaige Schadenersatzansprüche sind durchaus verhandelbar.
Sollten Sie eine Abmahnung erhalten haben, können Sie sich gerne mit mir
telefonisch (0431 / 30 53 719),
per Fax (0431 / 30 53 718)
oder per email (contact@ra-herrle.de) in Verbindung setzen.
Sie erreichen mich auch unter meiner FILESHARING-HOTLINE (BEI ABMAHNUNGEN): 0431 / 591 90 90.