Hinweise zu Abmahnungen der Kanzlei APW / RAe Auffenberg & Kollege im Auftrag der Universal Pictures International Germany GmbH wegen des Films “Oblivion” - Rechtsanwaltskanzlei Herrle

2. September 2013

Tipps Urheber- und Internetrecht Wer mahnt was ab? APW Auffenberg Petzold Witte / Dortmund

Hinweise zu Abmahnungen der Kanzlei APW / RAe Auffenberg & Kollege im Auftrag der Universal Pictures International Germany GmbH wegen des Films “Oblivion”

 
Uns erreichen Hinweise zu weiteren Abmahnungen der
Kanzlei APW / RA Auffenberg aus Dortmund
im Auftrag der
Universal Pictures International Germany GmbH
wegen des Films
“Oblivion“.
Die Anwaltskanzlei APW / RAe Auffenberg & Kollege fordere einerseits die Abgabe einer strafbewehrten Unterlassungserklärung, als auch die Zahlung von Schadensersatz sowie die Abgeltung der durch die Abmahnung entstandenen Rechtsanwaltskosten. Eine Erledigung der Angelegenheit biete die Anwaltskanzlei APW / RAe Auffenberg & Kollege gegen Zahlung eines Vergleichsbetrages von zumindest 530,- Euro an.
Filesharing-Abmahnungen ähneln sich: Einer Abmahnung liegt der Vorwurf zugrunde, die Daten des Werkes seien über das Internet Dritten zur Verfügung gestellt worden. Die abmahnende Kanzlei bietet an, dass gegen Abgabe einer strafbewehrten Unterlassungserklärung und Zahlung einer Vergleichssumme eine außergerichtliche Einigung erzielt werden kann. Es werden kurze Fristen gesetzt, um weiteren Druck zu erzeugen. Bevor allerdings eine Erklärung abgegeben wird, sollte unbedingt geprüft werden ob überhaupt eine Verpflichtung besteht.
Der Umfang der von der Kanzlei APW / RAe Auffenberg & Kollege vorformulierten strafbewehrten Unterlassungs- und Verpflichtungserklärung erstreckt sich unter Umständen auf das komplette Repertoire der Universal Pictures International Germany GmbH. Für jeden Fall des Verstoßes gegen diese Unterlassungserklärung soll sich der Empfänger des Abmahnschreibens zur Zahlung einer Vertragsstrafe in Höhe von 5.001,- Euro verpflichten.
Empfehlung:
Unterzeichnen Sie diese Unterlassungserklärung keinesfalls ungeprüft. Sie erklären andernfalls, dass Sie

Diese Verpflichtung gilt dann auch, wenn Sie selbst eine Urheberrechtsverletzung nicht verübt haben, sondern lediglich Vertragsinhaber des Anschlusses sind. Der Text der Unterlassungserklärung sollte verändert werden (modifizierte Unterlassungserklärung). Das ist grundsätzlich möglich. Sie werden darauf aber durch die abmahnende Kanzlei in der Regel nicht hingewiesen. Sie brauchen sich nur zu dem zu verpflichten, was Ihnen auch tatsächlich vorgeworfen werden kann. Die darüber hinaus geforderten Anwaltskosten und etwaige Schadenersatzansprüche sind durchaus verhandelbar.
Sollten Sie eine Abmahnung erhalten haben, können Sie sich gerne mit mir
telefonisch (0431 / 30 53 719),
per Fax (0431 / 30 53 718)
oder per email (contact@ra-herrle.de) in Verbindung setzen.
Sie erreichen mich auch unter meiner FILESHARING-HOTLINE (BEI ABMAHNUNGEN): 0431 / 591 90 90.